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Bezirkstagspräsident Richard Bartsch zu Gast in der Dienststelle

Ende Juni konnte der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Richard Bartsch, die Dienststelle der BSS in Nürnberg besuchen. Er informierte sich über unsere Arbeit und bot seine Unterstützung an.

Foto: Richard Bartsch (rechts) überreicht auf dem Balkon der Dienststelle ein Buchgeschenk

Besuch Bezirkstagspräsident

 

 

 


Verabschiedung von Pfarrer Lothar Süß

In einem festlichen Gottesdienst verabschiedete sich eine große Gemeinde von Kirchenrat Lothar Süß.
In seiner Predigt blickte Lothar Süß auf die Jahrzehnte bei der Blinden- und Sehbe-hindertenseelsorge zurück und fragte, was das Bleibende für ihn ist. Eindeutig konnte er dies an der guten ökumenischen Zusammenarbeit und an den zahlreichen Freizeiten festmachen.
Seine biblische Auslegung widmete sich den 7 Sendschreiben in der Offenbarung des Johannes. Daraus leitete er ab, dass die Inklusion nicht über den Köpfen der Basis hinweg geschehen dürfe. Deshalb seien mehr Unterstützungssysteme für Behinderte erforderlich.
Lothar Süßs Traum ist, dass der Haushalt der Landeskirche einen Titel für wichtige Aufgaben der Inklusion beinhaltet.

Oberkirchenrat Detlev Bierbaum und Kirchenrat Michael Thoma entpflichteten Lothar Süß von seinen Aufgaben und dankten ihm und seiner Frau Margit für das langjährige Wirken. In seiner Ansprache bedauerte KR Thoma, dass der BSS eine markante Stimme fehlen wird. Lothar Süß habe seine Finger in die Wunde der Missstände im Behindertenbereich gelegt und an einer Abhilfe tatkräftig mitgearbeitet.

Bei einem bunten Nachmittag der Begegnung kamen die Vertreter des Verwaltungsrates der Blindenanstalt Nürnberg und des BBSB (Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und Christian Seuß, Landesgeschäftsführer des BBSB), Kollegen von der katholischen Blindenseelsorge, landeskirchliche Vertreter aus anderen Landeskirchen, Freunde und Freundinnen, und langjährige Wegbegleiter zu Wort.
Sie betonten die kompetente Arbeit von Lothar Süß, den Erfahrungsreichtum und die notwendige Beharrlichkeit, die er mitbrachte. Die Dankbarkeit über die gute Zusammenarbeit und die dabei entstandenen Freundschaften war spürbar. Auch Margit Süß wurde für ihre eigene Mitarbeit und den häufigen Verzicht auf ihren Mann in den Dank eingeschlossen.

Die unterhaltsame Moderation durch Pfarrer Ulrich Jung (Religionslehrer am Bildungszentrum in Nürnberg BBS) und die kabarettistischen Einlagen von Paul Brunner (alias Norbert Blüm) gaben dem Nachmittag eine besondere Note. Die über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert. Hermann Grünert, langjähriges Mitglied der BSS und Freund von Lothar Süß, stimmte am Klavier einen Kanon an und schaffte es spielend, dass alle kräftig mitsangen.


50 Jahre Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in München

Seit einem halben Jahrhundert treffen sich sehbehinderte Menschen, ihre Familien und
Begleitpersonen im Raum der evangelischen Kirche. Von Barrierefreiheit oder gar Inklusion sprach damals noch niemand ausdrücklich. Aber schon damals war es das
Ziel, dass blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam ihren Glauben leben und feiern können.
„Vielfalt leben – gemeinsam glauben“: Von diesem Motto sind bis heute unsere Veranstaltungen geprägt.

Am 11. Oktober 2015 wurde mit einem Festgottesdienst, 2 Podiumsdiskussionen und einer gemütlichen Runde beim Mittagsimbiss an diesen Geburtstag erinnert.

In der „Bayernrundschau“ des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbunds wurde über den Festtag berichtet. Sie können sich das Tondokument noch einmal anhören:

 


Willkommen Gerald Kick

Pfarrer Gerald Kick (52) arbeitet seit Februar 2014 bei der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge.
Am 2.Juni wurde er in einem Gottesdienst in der Egidienkirche von OKR Detlev Bierbaum und Kirchenrat Michael Thoma in seinen Dienst als Landeskirchlicher Beauftragter eingesegnet.
Bei einem anschließenden „Nachmittag der Begegnung“ wurde Gerald Kick von den Regionen der BSS und von Vertretern überregionaler Einrichtungen herzlich empfangen.


50 Jahre Evang. Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der Region Nürnberg

Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern. Links eine Gebärdendolmetscherin.

Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern. Links eine Gebärdendolmetscherin.

Am 10. Mai 2013 wurde dieses Jubiläum mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Egidien gefeiert. Festpredigerin war Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern.

Mitwirkende:
KMD Hermann Grünert (Orgel), das Vocalensemble „ProPuncto“, Daniela Ringler (Gesang) und Thomas Pracht (Piano).
Liturgie: Pfarrer Lothar Süß

„ProPuncto“ – dieser Name ist Programm – für die Punkte der Brailleschrift!

"ProPuncto" in Aktion

„ProPuncto“

Die Mitglieder dieses Ensembles (Gabriele Firsching, Bernadette Schmidt, Matthias Gampe und Lothar Littmann) haben es sich zur Aufgabe gestellt, die Kultur der Blinden-Notenschrift zu pflegen. Sie musizierten in diesem Gottesdienst Stücke von Heinrich Schütz und G.P. da Palästrina.

Großdruck ist wichtig

Großdruck ist wichtig

 

Im Restaurant „parks“ im Nürnberger Stadtpark gab es anschließend ein Begegnungstreffen mit Mittagessen und einem kleinen Festakt mit musikalischer Gestaltung.

So begann es vor 50 Jahren: Angeregt von Aktivitäten christlicher Blindenselbsthilfe gründete die Stadtmission Nürnberg e.V. im Jahr 1963 eine Treffpunktarbeit für blinde und sehbehinderte Menschen und ihrer Begleitpersonen im Großraum Nürnberg.