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Ingrid Hüttner

„Seit Gott mich rief ins Frankenland
ist mir die Bay’rische Blindenseelsorge gut bekannt.
Jeden dritten Dienstag im Monat bin ich dabei,
wenn sich der Hofer Blindenkreis trifft pünktlich um Zwei.
Wenn mich das Nichtsehen wieder mal bedrückt,
man mich bei einer Freizeit erblickt.
Dort finde ich Kraft und Geborgenheit,
geh in den Alltag mit Fröhlichkeit.“
(Ingrid Hüttner, Hof)


Ruth Faber

Vor fünfzehn Jahren nahm ich erstmals an einer Freizeit der Evang. Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (in Riederau am Ammersee) teil. Für mich war sie ausschlaggebend für mein Leben als Behinderte. Vieles war ganz neu.
Im Rückblick ist sie für mich die schönste und bedeutendste überhaupt, obwohl jede Freizeit ihr eigenes Gepräge und Höhepunkte hat. Ich habe einfach gewusst, ich gehöre zu der Gruppe – ich brauche mich meiner Behinderung nicht zu schämen.

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Eberhard Preißing

Im 5. Lebensjahr durch Krankheit vollständig erblindet.
Bei der Evang. Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in Bayern (BSS) finde ich – freilich in begrenztem Umfang – für kürzere oder auch einige Wochen dauernde kostengünstige und kompetente Begleitung z. B. zu Einkäufen, zu Tagungen und „Freizeiten“ und – wie ich aus Berichten weiß – sogar zu Krankenhausaufenthalten.
Kirchenrat Süß, der Beauftragte für BSS, betont gelegentlich die Partnerschaft zwischen Sehenden, Blinden- und Sehbehinderten und ihren Angehörigen in der Arbeit der BSS.

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Siegfried Meister

Durch einen Unfall bin ich mit sieben Jahren erblindet. Als Schüler der Blindenstudienanstalt Marburg lernte ich bereits im Sommer 1961 den Evang. Blinden- und Sehbehindertendienst in Deutschland e.V. EBS (damals noch „Christlicher Blindendienst“ – West) kennen. Ich war Teilnehmer einer Wochenendfreizeit in Oberweimar in der Nähe von Marburg. Geleitet wurde sie von zwei jungen Pfarrern, Hans Rupp (blind) und Siegfried Preis (sehbehindert). Das war der Anstoß.

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